65. Jubiläum der Waldeslustschützen

Erfolgsrezept: Eifer, Kameradschaft und Treue

Verdiente Mitglieder am Ehrenabend ausgezeichnet

Die Waldeslustschützen Roding-Bahnhof können heuer auf 65 Jahre erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken. Deswegen hatten die Verantwortlichen am Samstag zu einem Ehrenabend in die neu errichtete Schießstätte in Oberkreith eingeladen. Erstem Schützenmeister Bernhard Fisch ist es eine große Freude gewesen, so viele Schützenschwestern und Schützenbrüder zum Jubiläumsabend begrüßen zu dürfen.

Seit 25 Jahren vertreten diese Schützenschwestern und -brüder die Farben des Vereins und erhielten dafür eine Ehrung.

(Quelle: Weindler) 

Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass ein Verein so einen langen Zeitraum erfolgreich bestehe. Ein Erfolgsrezept, das laut Fisch dem Eifer, der Kameradschaft, der Treue und Verbundenheit der Mitglieder geschuldet ist. Dieses Engagement wurde mit der Verleihung an verdiente „Bahnerer“ mit Urkunden und Ehrennadeln sowie einen kräftigen Händedruck gewürdigt und die Wertschätzung des Vereins zum Ausdruck gebracht.

Mit Ehrenschützenmeister Wittmann auf die letzten Jahrzehnte geblickt

Mit einem gemeinsamen Abendessen stärkte man sich für den Ehrungsmarathon. Gewürdigt wurden Mitglieder für die langjährige Treue zum Verein und zum Oberpfälzer Schützenbund für 25, 40 und 50 Jahre sowie aktive Schützen für über 20 und 30 Jahre Teilnahme am Sportschießen. Ferner wurden Schützen für ihre Verdienste und für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet und drei Personen zu Ehrenmitgliedern ernannt.

In einer Power-Point-Präsentation wurden Bilder aus der Vereinshistorie der Waldeslustschützen an die Wand projiziert, die chronologisch durch die Jahrzehnte führten. Ehrenschützenmeister Alfred Wittmann moderierte auf unterhaltsame Weise und gab erklärende Worte dazu.

1954 wurde der Verein gegründet. Nach vier Wochen musste schon eine neue Vorstandschaft gewählt werden, die bis 1958 führte, dann ruhte der Verein sechs Jahre lang. 1964 kam es dann schließlich zur Wiedergründung. Anton Hausladen war seinerzeit zum Ersten Schützenmeister gewählt worden. Fotos aus einer Epoche der kurzen Röcke, langen Haare und Schlaghosen riefen die gemeinsamen Ausflüge, großen Erfolge und Feste wieder ins Gedächtnis, was auch den einen oder anderen Kommentar der Zuschauer hervorbrachte und zum Schmunzeln veranlasste. Langweilig wurde es nicht, denn Wittmann verstand es zu unterhalten.

Einer der vielen Höhepunkte war die Fahnenweihe 1987. Wittmann erklärte die Hintergründe und die Hartnäckigkeit eines Schützen, der immer wieder im Wirtshaus leicht angetrunken forderte „A Fahna mau her!“. So kam alles ins Rollen: Es wurde eine Fahne besorgt, ein Festausschuss gegründet und die Feierlichkeit nach eineinhalb Jahren Planung mit Pauken und Trompeten gebührend gefeiert. Fotos von der Fußwallfahrt nach Weißenregen, vom Volleyball spielen in Italien – und dabei Meister werden – bis hin zu den aktuellen Ereignissen über Budenabschiedsparty und dem Neubau der Schießanlage waren ebenfalls zu sehen.

Abschließend brachte der Ehrenschützenmeister und gleichzeitig dritter Bürgermeister der Stadt Roding seine Hoffnung zum Ausdruck, dass mit dem Neubau der Schießstätte die besten Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen worden seien und setzte auch weiterhin auf den guten Zusammenhalt und die Kameradschaft.

Besondere Wertschätzung durften diese Mitglieder erfahren, denn sie wurden für 40 und sogar 50 Jahre Treue zum Verein sowie OSB geehrt.

(Quelle: Weindler) 

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Verein und beim OSB

25 Jahre (Urkunde und OSB-Ehrennadel in Silber): Jürgen Bauer, Beate Bauer, Roswitha Fink, Josef Fink senior, Helmut Fisch junior, Florian Hecht, Erika Heinrich, Gisela Heinrich , Ralf Heinrich, Marlene Hippe, Barbara Holzinger, Andreas Kärtner, Willi Märkl, Bruno Mayer, Helmut Melzer, Andreas Noe, Thomas Preis, Stefan Preis, Bernhard Preis, Elisabeth Reisinger, Anton Rötzer, Maria Schatz, Johannes Schwarzfischer, Thomas Schwarzfischer, Anna Spreitzer, Albert Ströbl, Lieselotte Ströbl, Erwin Wittmann, Marianne Wittmann, Jürgen Wittmann und Karoline Richter.

40 Jahre (Urkunde und OSB-Ehrenadel in Gold): Theresia Fuchs, Gertraud Griesbeck, Ernst Habler, Romy Pinkl, Anton Reisinger, Franz Reithmeier, Robert Schnurrer, Willi Spreitzer, Michael Weber, Adelheid Wittmann und Max Wittmann.

50 Jahre (Urkunde und OSB-Ehrennadel in Gold): Karl Ederer, Karl Fuchs, Georg Fuchs, Friedrich Gleixner, Christine Habler, Helmut Hofinger, Josef Hofinger, Norbert Hofinger, Johann Pinkl, Gerhard Schneider, Rudolf Schumann, Alfred Wittmann und Johann Zollner.

 Für die aktive Teilnahme über 20 und 30 Jahre am Schießsport erfuhren diese Schützen eine Wertschätzung von Verein und Deutschem Schützenbund.

(Quelle: Weindler)

Ehrungen für langjährige aktive Teilnahme am Sportschießen

Über 20 Jahre (Urkunde und Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes in Silber): Helmut Fisch junior, Andreas Noe, Martin Fuchs, Thomas Preis, Stefan Preis und Thomas Schwarzfischer.

Über 30 Jahre (Urkunde und Sebastianus-Nadel des Präsidenten): Jürgen Bauer, Josef Fink junior, Georg Fuchs, Karl Fuchs, Birgit Gabler, Christian Holzinger, Bernhard Kasper, Andrea Kirmer, Bernhard Märkl, Walter Neumann, Lorenz Kerscher, Peter Stöberl, Erwin Wittmann, Manuela Weindler und Johann Ruhland.

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